(© Gerhard Ickler, 2002)

Schweizer Flaschenzug

Ist der Verletzte nicht in der Lage mitzuhelfen, oder steht nicht genügend Seil für die Lose Rolle zur Verfügung, muß ein Flaschenzug gebaut werden. Von mehreren Flaschenzug-Varianten hat sich der Schweizer Flaschenzug als der wirkungsvollste herauskristallisiert.

Der Aufbau gestaltet sich folgendermaßen:
• Absicherung der Halbmastwurf-Sicherung mit Schleifknoten.
• Lastübertragung auf lange Prusik-schlinge (mit HMS und Schleifknoten).
• Einbau der Gardaklemme und Lastübertragung auf das Seil.
• Weiterer Aufbau des Flaschenzuges mit Hilfsschlinge.
Als Hilfsschlinge eignet u.a. sich die lange Prusikschlinge oder auch eine aufgeknüpfte und an beiden Enden mit einer Sackstichschlaufe versehene lange Bandschlinge. Hat man keine passende Schlinge zur Verfügung kann man auch den Rest des Kletterseils verwenden.

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