(© Gerhard Ickler, 1998)

Brenta

Das Brentamassiv gehört , im Gegensatz zu den Südtiroler Dolomiten, zu den sogenannten Italienischen Dolomiten und liegt nordwestlich des Gardasees. Als Talort empfielt sich Madonna di Campiglio und mit der Groste-Seilbahn kann man sich einen öden Aufstieg auf einem Fahrweg durch ein zerschundenes Skigebiet ersparen.
Ich durchstieg die Brenta mit der Bergschule Oberstdorf: http://www.oase-alpin.de in einer einwöchigen Hütte zu Hütte Tour auf dem Bochette-Weg. Dieser Weg ist dafür bekannt, daß er an vielen Stellen durch natürliche, waagrechte Bänder führt, von denen man tiefgründige Einblicke hat. Diese Abschnitte sind durchwegs mit Stahlseilen gesichert. Senkrechte Auf- bzw. Abstiege werden mit Leitern bewältigt. Mit einer Klettersteigausrüstung, die auch konsequent angewendet werden muß, ist diese Tour für einen geübten Bergwanderer ohne Probleme zu bewältigen. Voraussetzung ist natürlich Trittsicherheit und absolute Schwindelfreiheit, da manche Stellen sehr ausgesetzt sind. Ab ca. Anfang August sind die Gletscher, oder was davon noch übrig ist, bereits ausgeapert und es empfiehlt sich dringend auch Steigeisen mitzunehmen. Der Weg führt fast ständig zwischen 2000 und 3000 Meter über n.N., daher sind neben leichter Kleidung auch wärmere Klamotten mitzunehmen.
Die Tagesetapen betragen sich zwischen 4 bis 6 Stunden, daher hat man immer wieder die Möglichkeit sich auf einem Plateau oder einer "Aussichtskanzel" hinzusetzen und einfach nur die grandiose Landschaft auf sich wirken zu lassen.

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